Photo: Nadine Fraczkowski

Pan Daijing (CN)

Pan Daijing setzt ihr experimentelles Schaffen, welches Storytelling mit Sound und Performance verbindet, fort und präsentiert eine auf Monheim zugeschnittene neue Komposition.

Über Pan Daijing

Pan Daijing (geb. 1991 in VR China) ist eine Künstlerin, Musikerin und Komponistin aus dem chinesischen Guiyang in Südwestchina, die heute in Berlin lebt und arbeitet. Ihr rauer, unverbrauchter Ansatz als Komponistin und Performerin kanalisiert ihr Klangrepertoire in vielschichtige Erzählformen, wie z.B. Musikproduktionen, Filme, Kunstperformances und performative Installationen. Seelenentblößende Äußerungen sowie akustisch ästhetische Ausbrüche ziehen sich wie Lebensadern durch ihr Gesamtoeuvre. Sie bedient sich häufig der Improvisation und einer äußerst persönlichen Auseinandersetzung mit ihrem Publikum, um poetische und eindringliche Performances zu liefern, die unterschiedliche psychologische Zustände erforschen.

Pan Daijing hat ihre Werke weltweit in einigen der wichtigsten Institutionen, Nachtclubs und Festivals dargeboten und ausgestellt, darunter im Barbican Centre (London), Berghain (Berlin), Sonar (Barcelona), Unsound (Krakau), Elbphilharmonie (Hamburg), Haus der Kulturen der Welt (Berlin) und bei den Berliner Festspielen. Zu ihren jüngsten Projekten gehört die bevorstehende Premiere von „Tissues and The Absent Hour“ im Tate Modern (London), „Tissues I: A Prologue“ im Auftrag der Biennale de l'Image en Mouvement, das 2018 im Sicli Pavillon (Genf) präsentiert wurde, „In Service of a Song“, eine performative Installation im Haus der Kulturen der Welt und im EDEN EDEN (das heißt so) der Isabella Bortolozzi Galerie 2018 sowie „Fist Piece“, eine während der Berlin Atonal 2017 live im Kraftwerk dargebrachte audiovisuelle Komposition. Ihr vielgepriesenes Debütalbum „Lack“ wurde 2017 beim Berliner Label PAN veröffentlicht.

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