Mesh Cover 1/8 by Vasilis Marmatakis
Mesh Cover 1/8 by Vasilis Marmatakis

Über die Monheim Triennale

Mit der Monheim Triennale entsteht ein neues Musikfestival, in dem stilübergreifend wegweisende künstlerische Positionen der Aktuellen Musik hörbar werden und miteinander in Verbindung treten.

Das Festival wird erstmals im Sommer 2022 stattfinden und dann in einem dreijährigen Turnus verschiedene Orte entlang der Rheinpromenade bespielen. Nach Fertigstellung des Industriedenkmals „Kulturraffinerie K714“ zu einer modernen, multifunktionalen Veranstaltungshalle, dient diese ab 2025 der Triennale als Hauptspielort.

Die Monheim Triennale setzt sich zum Ziel, aktuelle Improvisierte, Komponierte und Populäre Musik auf gegenseitiger Augenhöhe miteinander in Beziehung zu setzen. Dazu geht das Festival über die Inszenierung von Konzerten hinaus: es entsteht ein offener Raum für künstlerische Begegnungen und Experimente, die eingeladenen Musikerinnen und Musiker werden jeweils mehrfach und auch in exklusiv neuen Formaten zu hören und so in der ganzen Bandbreite ihres Schaffens erlebbar sein.
Darüber hinaus bietet das Festival in vielfältigen Kooperationen mit lokalen Ensembles, Schulen und anderen Bildungsträgern über Installationen, Konzerte und lecture performances im öffentlichen Raum allen interessierten Menschen die Möglichkeit zeitgenössischer Kunst unmittelbar und partizipativ zu begegnen.

„Es ist ein großes Privileg und eine große Chance, sich einer solchen Herausforderung stellen zu dürfen. Ein solches Festival bedeutet gleichzeitig auch den Aufbruch in eine neue Ära der Präsentation Aktueller Musik. Und ich hoffe, den hochgesteckten Zielen so nahe wie möglich zu kommen“, sagt Intendant Reiner Michalke, der von 2006 bis 2016 künstlerischer Leiter des Moers Festivals war und jetziger Programmchef im Kölner Stadtgarten ist.

Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Wir sehen in der Monheimer Triennale eine große Chance für die Stadt. Ein solches Festival würde Monheim am Rhein nicht nur helfen, sich international zu positionieren, sondern wir sehen außerdem die Möglichkeit, die während des Festivals auftretenden Künstlerinnen und Künstler mit Monheimer Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bringen und so die kulturelle Bildung weiter zu fördern.“

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